Schulterklappen

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Gerollte Schulterstücke

Kürzlich hatte ich einen neuen Sammler in meinem Krugraum, welcher sich verschiedene Stücke anschaute. Auf einmal fragte er mich, warum dieser Krug aus Kassel eine gerollte

Schulterklappe habe und andere Krüge nicht. Daraufhin erklärte ich ihm, dass man als Reservist gerne mal mit dieser Geste darauf hinwies, dass man es bald geschafft hatte. Als auch Uniformsammler kannte ich diesen Brauch schon länger, hatte aber nie darauf geachtet, dass es dies auch auf Reservistenkrügen gab. Auf Reservistenbilder sieht man dieses jedoch häufig.

Jetzt war ich natürlich neugierig, wie oft es eine entsprechende Abbildung auf Krügen gab.

Bei meinen zur Zeit um die 400 Krügen sah ich nur bei 9 Krügen eine mehr oder weniger gerollte Schulterklappe. Danach sah ich die Fotoalben von der Sammlung August vom Hofe durch, welcher ja auch über 300 Krüge fotografiert hatte. Auch hier sah man nur 7 entsprechende Stücke. Dies deutet also klar darauf hin, dass man recht sparsam diese Variante verwendete. Die Herkunft bezog sich allerdings auf das gesamte Deutsche Reich von Ostpreußen bis Bayern (siehe im internen Bereich den Luftschifferkrug aus München.)

Auf Anfrage bei einem Reservistenflaschensammler fand auch dieser gerollte Schulterstücke.

Harald Busse

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Die Fotos zeigen acht Schulterstücke von verschiedenen Krügen. Es gibt aber wesentlich mehr Krugformen mit diesen gerollten Klappen.

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Auf nebenstehendem Fotoausschnitt eines Reservistenbildes des Feldartillerie Regimentes 15 sieht man deutlich die gerollte Schulterklappe des Reservisten.